Die Automatisierungsfunktionalität wurde erfolgreich in ein separates Modul namens orgacalc.Workflow.Module.Base überführt, um die Abhängigkeiten von der spezifischen orgacalc-Umgebung zu entfernen und eine gemeinsame Nutzung im DMS sowie in anderen Systemen zu ermöglichen. Diese Portierung unterstützt die Anforderung, Wartungsaufwand durch doppelte Code-Pflege zu vermeiden, indem das Modul nun unabhängig von der Hauptanwendung bereitgestellt werden kann.
Im Zuge dieser Umstrukturierung wurden wichtige Datenbank-Updates implementiert, die sicherstellen, dass bestehende Einträge für Job-Ausführungen korrekt auf das neue Modul verweisen. Die Architektur des Blazor-Servers wurde angepasst, um einen neuen Hintergrunddienst (JobSingletonTimer) zu integrieren, der automatisierte Aufgaben planmäßig ausführt. Dieser Dienst sorgt dafür, dass Jobs auch ohne direkte Benutzereingabe zuverlässig abgearbeitet werden können, wobei er sich bei Bedarf automatisch mit dem Anwendungskontext verbindet.
Zusätzlich wurde die API für die Job-Ausführung modernisiert, indem sie nun direkt auf die Schnittstellen des Workflow-Moduls zugreift, was die Flexibilität erhöht. Sicherheitsmechanismen zur Authentifizierung wurden verbessert, sodass Benutzerkonten dynamisch für die Ausführung von Hintergrundjobs angemeldet werden können, ohne dass manuelle Eingriffe notwendig sind. Auch Controller zur Lizenzverwaltung wurden optimiert, um den Zugriff auf Instanzinformationen robuster zu gestalten. Durch diese Maßnahmen ist die Automatisierung nun modularer, wartungsärmer und besser in verschiedene Umgebungen integrierbar.
