Die Preisgleitungsfunktionalität wurde umfassend erweitert, um die Berechnung von Preisanpassungen auf Basis der offiziellen Hundert-Werte-Statistiken von Statistik Austria zu ermöglichen. Die Eingabe erfolgt nun direkt über diese Indexwerte, wobei für Zeit und Material getrennte Indizes sowie Abminderungsfaktoren unterstützt werden. Der System berechnet automatisch den daraus resultierenden Umrechnungsprozentsatz; dieser Wert wird standardmäßig als nicht veränderbar angezeigt, kann jedoch bei Bedarf manuell überschrieben werden, was durch eine rote Hervorhebung gekennzeichnet ist.
Zur Sicherstellung einer korrekten Datenintegrität wurden neue Validierungsregeln implementiert. Es wird nun sichergestellt, dass keine Einträge vor dem ersten Basiseintrag mit gültigen Werten für Zeit und Material erstellt werden können. Zudem werden Überlappungen der Gültigkeitszeiträume zwischen verschiedenen Preisgleitungen verhindert. Für die Nachverfolgbarkeit wurde ein neues Feld für das Leistungsdatum eingeführt, das automatisch genutzt wird, um die passende Preisgleitung auszuwählen. Wird ein Datum eingetragen, sucht das System nach der passenden Periode und weist diese Position automatisch zu. Benutzer können diese automatische Zuordnung später manuell anpassen, wodurch der ursprüngliche Wert fett hervorgehoben bleibt.
Die Logik zur Berechnung der Faktoren wurde optimiert: Abminderungsfaktoren werden nun korrekt vererbt, wenn sie in nachfolgenden Perioden nicht explizit neu definiert werden. Auch die Darstellung im Modell wurde angepasst, indem veraltete Begriffe durch präzisere Bezeichnungen wie „Index Basis Zeit“ oder „Abminderungsfaktor Material“ ersetzt wurden. Zusätzlich wurden diverse Automatismen hinzugefügt, die sicherstellen, dass bei Änderungen am Leistungsdatum die zugehörige Preisgleitung aktuell gehalten wird, ohne dass manuelle Eingriffe notwendig sind. Diese Anpassungen erfüllen die Anforderung, eine flexible und regelkonforme Handhabung von Preisgleitungen gemäß österreichischen Normen zu gewährleisten.
