Die Indexberechnung für Preisgleitungen wurde erheblich erweitert, um nun eine differenzierte Betrachtung zwischen Material- und Zeitwerten zu ermöglichen. Dazu wurden für die Preisgleitungen spezifische Eingabefelder für Indexwerte sowie Reduktionsfaktoren eingeführt, die automatisch für beide Kategorien verwaltet werden. Das System berechnet daraufhin automatisch den entsprechenden Umrechnungswert und übernimmt bei der Anlage neuer Einträge logisch die Werte aus vorangegangenen Perioden, um konsistente Berechnungsreihenfolgen zu gewährleisten. Zudem wurde eine neue Funktion integriert, die Positionen basierend auf einem bestimmten Ausgabedatum automatisch der passenden Preisgleitung zuordnet, wodurch manuelle Zuweisungen entfallen. Abschließend wurde die gesamte Abrechnungsmethodik angepasst: Die Preissteigerungen werden nun prozentual aufgeteilt und je nach prozentualem Anteil von Zeit und Material auf die Positionen verteilt, was eine präzisere und transparentere Kostenaufstellung ermöglicht. Diese Anpassungen erfüllen die Anforderung, eine komplexe Belegstruktur für Preisgleitungen mit Indexaufschlag programmatisch abzubilden und die Berechnungslogik für verschiedene Szenarien flexibel zu gestalten.
